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Die Folgen eines Sonnenbrandes

ImageIst man zu lange ungeschützt in der Sonne, so hat dies Auswirkungen auf den Menschen und seine Haut. Meist kann der Körper die Defekte, die das Sonnenlicht hervorruft, wieder reparieren. Man sollte diese Leistung des Körpers allerdings nicht überfordern, denn es ist unbestritten, dass durch Sonnenbrände die Entstehung von Hautkrebs gefördert wird.

Besonders gefährdet für Sonnenbrände sind Kinder, da die natürlichen Schutzmechanismen der Haut sich erst im Lauf der ersten Lebensjahre ausbilden und so Kinder besonders empfindlich gegenüber UV-Strahlung sind. Bereits im Kindesalter sollte somit darauf geachtet werden, dass die Haut der Kinder nicht durch zuviel Sonne geschädigt wird. Denn das Gedächtnis der Haut registriert jeden Sonnenbrand und alle extremen Sonnenbäder.

Schnelle Alterung der Haut durch Sonnenbrand

Im Erwachsenalter sind besonders Personen gefährdet, die eine heller Haut, rote oder blonde Haaren oder Leberflecken haben. Eine Folge des Sonnenbrandes ist das vorzeitige Altern der Haut. Denn die UV-Strahlen dringen bis in das Bindegewebe der Haut ein und lösen dort irreversible Schäden aus. Die Haut verliert ihre Dehnbarkeit, das Gewebe wird infolgedessen schlaff. Die Haut altert schneller und wird faltig. Diese Hautalterung tritt allerdings nicht nach wenigen Sonnenbädern ein, sondern ist die Folge, wenn man viele Jahre seinen Körper einer übermäßigen Belastung durch die Sonne aussetzt.

Sonne kann auch Augen schädigen

Nicht alle Körperteile sind dabei gleich anfällig für einen Sonnenbrand. Besonders gefährdet sind die Schultern und der Oberkörper, wo es häufig zur Abschälung der oberen Hautschichten einige Tage nach dem Sonnenbrand kommt. Auch Füße und Gesicht, hier besonders die Nase, sind durch ihre exponierte Lage stark gefährdet und werden zusätzlich meist nicht gründlich genug geschützt. Doch nicht nur die Haut, sondern auch die Augen können von der Sonne geschädigt werden: Besonders kritisch ist es auf Schnee und Gletschern im Hochgebirge, wo sich die Gefahr des Sonnenbrands schon unter 3000 m verdreifachen kann. Hier besteht die Gefahr von Augenschäden, wie sie auch durch künstliches UV-Licht auftreten können. Diese so genannte Schneeblindheit ist ein Sonnenbrand der Hornhaut des Auges. Wie empfindlich man auf die Sonnenstrahlen reagiert, kann auch durch Medikamente verändert werden. So machen etwa Antibiotika oder Antidepressiva die Haut unter Umständen lichtempfindlicher als normal.

Auf Leberflecke achten

Wiederholte schwere Sonnenbrände, besonders in der Kindheit und frühen Jugend, erhöhen das Risiko der Entstehung eines malignen Melanoms. Die Gesamtmenge an UV-Belastung eines Lebens kann das Melanomrisiko erhöhen, aber auch das Risiko für andere Hautkrebs-Typen. Um schwarzen Hautkrebs zu vermeiden, sollte man regelmäßig seine Haut untersuchen. Hier ist besonders zu beachten, wie sich Muttermale, Leberflecke und braune Hautflecken entwickeln. Verdächtige Anzeichen für eine kritische Situation sind etwa das Jucken oder Bluten der Pigmentmale. In solch einem Fall sollte man unverzüglich den Arzt aufsuchen und ihm diese Veränderung zeigen.

Ist der Sonnenbrand sehr stark, kann es dann auch zu Kreislaufbeschwerden, Fieber und Übelkeit kommen. Hier spricht man nun von einem Sonnenstich. Meistens ist der Kopf hochrot. Kleine Kinder mit weichen und dünnen Haaren sind am meisten gefährdet. Sie bekommen bei einem Sonnenstich oft hohes Fieber und ihr Gesicht ist dann auffallend blass.

 

 
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