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Die Ernährung in der Stillzeit

Die Ernährung in der StillzeitIn den ersten vier bis sechs Monaten wird pro Tag etwa ein dreiviertel Liter Milch gebildet. Kommt es allerdings zu einer unzureichenden Versorgung der Mutter, kann die Milchmenge sinken. Daher sollten stillende Mütter auf eine ausgewogene Ernährung achten.

Der wichtigste Einflussfaktor auf die Muttermilchmenge ist die Häufigkeit des Stillens – häufiges Stillen fördert die Ausschüttung von Hormonen, die die Milchbildung steigern -  und die Flüssigkeitszufuhr – sie sollte 500 bis 1000 Milliliter über dem normalen Bedarf liegen. Auch andere Ernährungsfaktoren können die Zusammensetzung der Muttermilch beeinflussen. Dazu gehören vor allem Fette, Proteine und fettlösliche Vitamine.

Grundsätzlich gelten aber in der Stillzeit auch die Regeln der gesunden Ernährung. Für die Milchbildung werden zusätzlich etwa 600 Kilokalorien pro Tag benötigt. Doch ob diese Energiemenge zusätzlich aufgenommen werden muss, hängt vom Körpergewicht der Mutter ab und in welchem Ausmaß die Energie bereits während der Schwangerschaft gespeichert wurde. Keinesfalls sollte jedoch in der Stillzeit eine Kalorienrestriktion erfolgen (vor allem bei schlanken Frauen), da sich dies negativ auf die Milchproduktion auswirken kann.

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Etwa 50 bis 70 Prozent des zugeführten Nahrungseiweißen wird während er Stillzeit in Milcheiweiß umgewandelt. Es ist daher auf eine ausreichende Proteinzufuhr zu achten. Zudem sollte die mütterliche Ernährung einen ausreichenden Gehalt an essentiellen Omega-3-Fettsäuren enthalten. Um diesen Bedarf zu decken wird mindestens eine Fischmahlzeit pro Woche empfohlen. Auch der Kalziumbedarf ist aufgrund der hohen Verlust über die Muttermilch erhöht. Die Deckung erfolgt vorwiegend durch Mobilisierung von Kalzium aus dem Knochen der Mutter. Daher nimmt die Knochendichte in der Stillzeit ab, steigt aber anschließend wieder an.

Neugeborene haben einen hohen Bedarf an Vitamin D. Der Vitamingehalt der Muttermilch ist abhängig vom Vitamin-D-Status der Mutter. Bei ungenügender Sonneneinstrahlung – diese fördert die Bildung von Vitamin D in der Haut – kann es zu einer suboptimalen Versorgung kommen. Ein weiteres kritisches Vitamin ist Vitamin K, wobei auch eine ausreichende Versorgung der Mutter   den Status der Säuglings kaum verbessern kann. Heute wird für alle Säuglinge eine Vitamin-D- und K-Prophylaxe empfohlen. 

 

Denise Köppe

 

 
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Startseite arrow Gesundheit arrow Ernährung arrow Die Ernährung in der Stillzeit  08:27    22.11.2017