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Die aufwendigste Testvariante ist eine beim Arzt durchgeführte orale Glukosebelastung. Für sie muss der Patient drei Tage lang kohlenhydratreiche Nahrung zu sich nehmen. Am vierten Tag trinkt er auf nüchternen Magen ein Gemisch aus 100g Traubenzucker gelöst in 400ml Wasser.
Danach wird der Zuckergehalt im Blut gemessen. Liegt er über 200mg/dl (Milligramm pro Deziliter, gängige Maßeinheit für Blutzuckerwerte) und nach zwei Stunden noch bei 140 mg/dl ist der Verdacht bestätigt. Eine einfachere Testmethode, mit der auch bereits Erkrankte ihren Blutzucker überprüfen, ist die Messung mittels Blutprobe. Der Arzt entnimmt Blut aus dem Finger und ermittelt mit einem Messgerät den Zuckergehalt im Blut.
Die dritte und einfachste Methode ist ein Urintest, den man in jeder Apotheke erwerben kann. Der Morgenurin wird aufgefangen. In ihn wird der Teststreifen getaucht. Anhand der Verfärbung des Streifens kann ersehen werden, ob eine Erkrankung vorliegt. Die Farbskala liegt dem Test bei. Bei einem positiven Ergebnis sollte unverzüglich ein Arzt aufgesucht werden. Falls sie noch keine der typischen Merkmale an sich festgestellt haben, aber trotzdem wissen möchten wie hoch ihr Diabetesrisiko ist, können sie einen Diabetes Risikotest machen. |