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Chronische Rückenschmerzen – Leben nach der Uhr hilft

ImageMit einer regelmäßigen Einnahme von Medikamenten kann man chronischen Schmerzzuständen Einhalt gebieten. Ein fester Zeitplan sichert einen gleich bleibend hohen Wirkstoffspiegel und verhindert so, dass die Schmerzen erneut auftreten. Experten haben deshalb die Entwicklung besonders lang wirkender Präparate, die ihren Wirkstoff langsam und kontrolliert abgeben, begrüßt. Ein Beispiel hierfür sind opioidhaltige Schmerzpflaster mit einer eingebauten Kontrollmembran. Diese sorgt dafür, dass der Wirkstoff gleichmäßig über die Haut ins Blut abgegeben wird. Durch das Pflaster, welches aller drei Tage gewechselt werden muss, entfällt das ständige Mitführen von Medikamenten. Der Patienten kann so seinen Tagesablauf freier gestalten, ist aktiver und mobiler. Dieser Zugewinn an Lebensqualität durchbricht häufig den Schmerz-Teufelskreis und ermöglicht notwendige therapeutische Schritte wie Krankengymnastik.

Therapieformen gegen chronische, unspezifische Rückenschmerzen

  • Die Basistherapie entspricht der von akuten Rückenschmerzen: Schmerzstillende entzündungshemmende Medikamente behandeln die Symptome.

  •  Einen zentralen Stellenwert nehmen Rückengymnastik und Haltungskorrekturen ein.

  • Eine Wärme- oder Kurzwellentherapie löst Muskelverkrampfungen und verbessert die Durchblutung.

  • Mit einer Kältetherapie lassen sich lokal starke Schmerzen lindern. Die Therapie ist vor allem dann empfehlenswert, wenn verschleißbedingte Wirbelsäulenerkrankungen die Ursache für die Beschwerden sind.

  • Eine Elektrotherapie, auch Elektrostimulation genannt, dient der Schmerzlinderung und Muskelkräftigung.

  • Massagen fördern die Durchblutung und damit die Entspannung der Muskulatur.

  • Mit einer speziellen Krankengymnastik können Muskeln gekräftigt, Schmerzen gelindert, verkürzte Muskeln mobilisiert und Fehlhaltungen korrigiert werden. Zum Umfang und den einzelnen Maßnahmen sollten sich Arzt und Krankengymnasten abstimmen.

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  • Sind Wirbel blockiert, hilft die Chiropraktik. Das Heilen durch manuelles Einrenken kann zum Teil erhebliche Hüftfehlstellungen ausgleichen, wodurch sich die gesamte Wirbelsäule wieder aufrichtet.

  • Sind infolge der Rü nicht nur Knochen und Gelenke, sondern auch die Funktionen des Bindegewebes und von Organen beeinträchtigt, wird der Fachbereich Osteopathie einbezogen.

  • Die Bindegewebsmassage verfolgt das Ziel der reflektorischen Schmerzhemmung.

  • Ebenso wie Wirbelsäulengymnastik dient die Rückenschule einer dauerhaften Korrektur der Körperhaltung.

  • Nicht zu unterschätzen ist die Macht der Psyche. Ist der Geist entlastet, überträgt sich das auch auf das körperliche Wohlbefinden. Deshalb ergänzen Entspannungsverfahren, zum Beispiel autogenes Training, die aktiven Komponenten wie Krankengymnastik oder Massagen.

  • Dauern die Rückenbeschwerden länger als vier Wochen an und liegen die Gründe im psychosozialen Bereich, empfiehlt sich ein Schmerzbewältigungstraining. In Gruppen oder während einer Einzelbehandlung werden Gespräche über individuelle Risikofaktoren sowie typische schmerzauslösende oder -verstärkende Situationen geführt. Außerdem zeigen die Therapeuten Übungen für den Alltag auf.

Andere Verfahren wie Magnetfeldtherapie, Elektroakupunktur, Bioresonanztherapie, Varianten der Ozontherapie und Sauerstoff-Mehrschritt-Therapien gelten als unkonventionell und sind wissenschaftlich nicht anerkannt. Dennoch werden sie von einigen Patienten als hilfreich empfunden.

Hinweis: Stellt sich spätestens acht Wochen nach dem Beginn einer Therapie keine Besserung ein, sollte der Behandlungsplan umgestellt und die Einweisung in eine Fachklinik für Physikalische Medizin und Rehabilitation in Erwägung gezogen werden. Möglicherweise helfen auch spezielle Verfahren sowie eine begleitende psychologische und verhaltenstherapeutische Maßnahmen.

Wurden die Rückenbeschwerden nach etwa einem halben Jahr noch immer nicht erfolgreich behandelt, ist ein erneutes Gespräch mit dem Arzt erforderlich. Hierbei müssen neben der weiteren Vorgehensweise auch Vorschläge für eine häusliche Selbstbehandlung, einen Kuraufenthalt und Therapiesport zur Sprache gebracht werden. Auch sollte man den Weg in eine Schmerzambulanz nicht scheuen.

 

 
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