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Blaues, gelbes oder Grünes Rezept - Die bunte Vielfalt in der Apotheke hat ihren Sinn

ImageMedikamentöse Verschreibungen in Papierform gehören zu den Alltäglichkeiten bei Arztbesuchen und Einkäufen in der Apotheke. Nur wenigen Versicherten dürften der Sinn der unterschiedlichen Farbgebungen der Rezeptformulare vollständig bekannt sein. Was bedeuten die Farbcodes der Rezepte ?



Der Klassiker - Das rosa Rezept

ImageAm häufigsten in Gebrauch ist das normale „Kassenrezept“ für gesetzlich Krankenversicherte in der Farbe rosa. Mit ihm werden alle Arzneimittel verordnet, die in der Gesetzlichen Krankenversicherung verschreibungspflichtig und für eine Kostenerstattung zugelassen sind.  
Dies gilt sowohl für Medikamente der so genannten Schulmedizin als auch für zugelassene und verschreibungspflichtige alternative Arzneimittel ( z.B. Phytopharmaka, Homöopathische Arzneimittel ). Die Gültigkeit ist auf vier Wochen vom Zeitpunkt der Ausstellung beschränkt. Innerhalb dieser Frist  müssen die Arzneimittel bestellt, abgeholt und bezahlt worden sein. Ist die Frist verstrichen, muss ein neues Rezept für die Verordnung ausgestellt werden. Für alle rosa Rezepte mit Ausnahme zuzahlungsbefreiter Arzneimittel die jeweiligen gesetzlichen Zuzahlungen für Versicherte.

 

 


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Privat ist blau oder weiß

ImageRezeptverordnungen in blau oder weiß bedeuten für Apotheker, dass es sich um privat abzurechnende Arzneimittel handelt. Entweder handelt es sich bei dem betreffenden Patienten also um ein Mitglied einer privaten Krankenversicherung oder das Medikament  wird nicht von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen und muss daher aus der privaten Tasche bezahlt werden. Einige gesetzliche Krankenkassen erstatten auch für blaue Rezepte eine bestimmte Summe pro Jahr im Rahmen einer Zusatzleistung.     


Das gelbe Rezept

ImageDie Farbe gelb hat starken Signalcharakter. Deshalb wurde sie auch als Papierfarbe für Rezepte ausgewählt, die Medikamente mit strengen Abgabevorschriften und Reglementierungen betreffen. Dies ist zum Beispiel bei starken Schlaf-, Schmerz- oder Betäubungsmitteln oder hoch dosierten Antibiotika der Fall. Das Gelbe Rezept verfällt bereits nach sieben Tagen und muss aus rechtlichen Gründen immer in dreifacher Ausführung ausgestellt werden, wobei ein Durchschlag immer beim ausstellenden Arzt verbleibt. Für die Patienten gelten die gesetzlichen Zuzahlungen .


Das grüne Rezept

ImageGrüne Rezepte werden ausgestellt, wenn der behandelnde Arzt ein nicht verschreibungspflichtiges Medikament für eine Behandlung empfiehlt. Die Gültigkeit grüner Rezepte ist nicht limitiert. Die Arzneimittelkosten sind vom Patienten komplett zu tragen. Einige gesetzliche Krankenkassen bieten jedoch auch hier Varianten für Kostenerstattung an. Zum einen besteht bei einigen Kassen im Rahmen einer Zusatzleistung die Möglichkeit einer auf eine jährliche Maximalsumme begrenzten Kostenerstattung auch für grüne Rezepte. Des weiteren können GKV-Versicherte häufig Zusatztarife bei ihren Krankenkassen abschließen, über die dann je nach Tarif nicht erstattungsfähigen Verschreibungen zu einem hohen Prozentsatz abgerechnet werden können.          



 

 
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Startseite arrow Medikamente und Co arrow Rund um Arzneimittel arrow Blaues, gelbes oder Grünes Rezept - Die bunte Vielfalt in der Apotheke hat ihren Sinn  17:36    24.11.2017