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Bekannte Zahnmythen: Wahrheit oder Märchen ?

Zahnmythen gehören zu den verbreiteten GesundheitsmythenDie Siemens-Betriebskrankenkasse SBK klärt aktuell über die größten verbreiteten Irrtümer im Bereich Zahngesundheit auf. Der Beratungszahnarzt Dr. Christian Reinelt benennt die gebräuchlichen Zahnmythen und gibt Erklärungen zu wahr oder falsch.

Milchzahnpflege – wichtig oder nicht ?

Verbreitet ist die Ansicht, dass man bei kleinen Kindern die Pflege der Milchzähne getrost vernachlässigen könne, weil diese ja ohnehin nur ein paar Jahr durchhalten müssen. Weit gefehlt ! Laut Dr. Reinelt belegen Studien, dass die Pflege des Milchzahngebisses eine wichtige
Basis für die Gesundheit der zweiten Zähne ist. Denn Karies und Entzündungen schädigen auch die entstehenden Zahnkronen der bleibenden Zähne. Ein weiteres Argument: Geht der Milchzahn vorzeitig verloren, kann der nachfolgende Zahn in seiner Positionierung und im Wachstum gestört sein, was weitere Behandlungen im Rahmen der Kieferorthopädie nach sich zieht.

Kräftig bürsten stärkt die Zähne ?

Auf keinen Fall ! Allzu starkes Putzen schädigt den Zahnschmelz und das Zahnfleisch. Der Zahnschmelz stellt eine Schutzhaut dar, die angegriffen wird, wenn man zu stark an der Oberfläche kratzt. Außerdem verletzt das überstarke Bürsten das Zahnfleisch und legt die Zahnhälse frei. Damit wächst die Parodontose-Gefahr. Dr. Reinelt: Richtige Zahnpflege wird mit leichtem Druck ausgeübt.
 

Gegen schlechte Zähne kann man wenig machen, weil sie erblich sind ?

Nur bedingt richtig. Die genetische Veranlagung ist nicht allein entscheidend. Für die Zahngesundheit kann jeder, egal mit welcher genetischer Disposition, etwas mit der richtigen Zahnpflege tun. Im Umkehrschluss nutzen auch die stärksten Zahngene nichts, wenn das Gebiss vernachlässigt wird.

Richtig putzen geht von rot nach weiß ?

Gilt als überholt. Jahrzehntelang wurde das Prinzip 'von rot nach weiss', also vom Zahnfleisch zu den Zähnen, beim Zahnarzt gepredigt, wenn es um die richtige Putztechnik ging. Inzwischen, so Dr. Reinelt, gilt die Bass- und Rütteltechnik als die optimale Art und Weise, die Zahnbürste zu führen. Dabei wird in einem Winkel von 45 Grad angesetzt und mit rüttelnden Bewegungen immer auf der Stelle der Zahnbelag abgelöst. Auf diese Weise werden außerdem die Essensreste aus den Zahnzwischenräumen und den Zahnfleischtaschen geholt. Bevor man die Position wechselt, dreht man die Bürste einmal in Richtung der Zunge.

Zahnfleischbluten bedeutet krankes Zahnfleisch ?

Ist nicht ganz richtig. Blutet das Zahnfleisch, so Dr.- Reinelt, kann das zwar auf Entzündungen und Parodontitis hinweisen, bedeutet aber nicht zwingend eine Erkrankung.

Nur blendend weiße Zähne sind gut gepflegt ?

Weiße Zähne sind schön und zu Recht ein Statussymbol. Das heißt aber nicht automatisch, dass Zahnverfärbungen auf schlechte Pflege deuten. Die Zahnfarbe ist individuell unterschiedlich und hängt auch von den Anlagen ab. Entscheidend für den weißen Glanz ist die Dicke und Transparenz des Zahnschmelzes.

 

 
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Startseite arrow Arzt und Patient arrow Zahngesundheit arrow Bekannte Zahnmythen: Wahrheit oder Märchen ?  17:30    24.11.2017