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Bei einer Organspende muss alles zusammenpassen

Image Wer als Patient ein Spenderorgan benötigt, wird beim Unternehmen Eurotransplant registriert. Dieses Institut, mit Sitz in niederländischen Leiden, ist die europäische Sammelstelle für alle Daten, die im Zusammenhang mit Organspende stehen. Wenn nun ein potenzieller Organspender stirbt, wird so schnell wie möglich der optimale Empfänger gesucht.

Aus medizinischer Sicht ist der Tod des Gehirns das sicherste Todeszeichen. Es reicht allerdings keine einmalige Untersuchung aus, sondern je nach Art der Hirnschädigung muss der Patient 12 bis 72 Stunden genau beobachtet werden. Wenn die Ärzte dann keine Gehirnströme mehr messen kenne, gilt ein Mensch als tot. Oft besitzen die Verstorbenen keine Organspendeausweis. Hier fragen nun die Ärzte die Angehörigen nach dem wahrscheinlichen Willen des Verstorbenen. Stimmen diese einer Entnahme zu, so sind die rechtlichen Voraussetzungen für eine Organentnahme erfüllt.

Kriterien für Empfängerwahl

Nun muss der optimale Empfänger für das Organ gefunden werden: Die Kriterien bei der Wahl sind vielfältig: Die beste Gewebeübereinstimmung, Wartezeit, Dringlichkeitsstufe und räumliche Entfernung zwischen Spender und Empfänger spielen eine Rolle. Ist der richtige Empfänger gefunden, muss es meist sehr schnell gehen. Aus diesem Grund trägt auch jeder potentielle Empfänger einen Piepser mit sich, um sofort erreichbar zu sein.

Schnelligkeit ist wichtig

Ist der Empfänger gefunden, muss das Organ so schnell wie möglich transportiert werden. Eine Niere kann 36 Stunden überdauern, andere Organe wie Herz, Leber, Lunge und Bauchspeicheldrüse müssen innerhalb weniger Stunden transplantiert werden. Nach erfolgreicher Operation ist das neue Organ für den Körper zunächst ein Fremdkörper, den er oft bekämpft. So müssen alle Patienten Medikamente nehmen, die die körpereigene Abwehr hemmen. In den ersten sechs Monaten nach der Operation ist die Gefahr, dass der Körper das Organ abstößt, noch immer sehr hoch. Wichtig sind auf jeden Fall regelmäßige Nachsorgeuntersuchungen, damit das neue Organ wie geplant arbeitet und man so unbeschwert seine neue Lebensqualität genießen kann.

 

 
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