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Bakterien, Keime und Chemie - Gesundheitsgefahren durch Hochwasser

Gesundheitsgefahren bei Hochwasser sind nicht zu unterschätzen
Abb:Lupo/pixelio.de
Die zweite Jahrhundertflut in Deutschland innerhalb von nur 11 Jahren brach erneut die Rekordpegelstände von Flüssen und anderen Gewässern. Die Donau in Passau, die Saale in Halle oder die Elbe in Magdeburg stiegen so stark an wie schon seit hunderten von Jahren nicht mehr. Neben den finanziellen Schäden sind mit Hochwasser auch bestimmte gesundheitliche Gefahren verbunden.


Hochwasser gefährdet das Trinkwasser und damit die Gesundheit


In Hochwasserzeiten wird die Trinkwassergewinnung durch Verunreinigungen gefährdet. Denn häufig liegen die Trinkwasserbrunnen in tiefer liegenden Gebieten, so dass diese vom angestiegenen Flusswasser geflutet werden können. Ungereinigtes Flusswasser aber ist meist belastet durch Schwermetalle und andere giftige Chemie, Tierkadaver,  Abwässer oder schädliche Mikroorganismen. Wird dann das Trinkwasser durch den Einsatz von Chlor neutralisiert, entstehen weitere Gesundheitsgefahren durch die Chlorbelastung.

Steigt das Wasser, werden Keller, Sanitäranlagen, Klärbecken und Abfallbehälter überschwemmt, so dass Fäkalien, organische und andere Abfälle weggeschwemmt werden. Bei Wärme und Schönwetter haben dann Krankheitserreger wie Bakterien gute Bedingungen und breiten sich schnell aus. Bei Hochwasserkontakt besteht also immer auch eine erhöhte Infektionsgefahr für Helfer und Betroffene.

Die schleichende Gefahr danach: Bakterien und Pilze 
 
Nachdem die Pegel gesunken sind, warten neben den Pump- und Aufräumarbeiten neue Gesundheitsgefahren: In den Mauern, Wänden, Fußböden und Dämmungen können sich Schimmelpilze und Keime einlagert haben, die nun in die Raumluft gelangen. Die hohe Luftfeuchtigkeit bietet ideale Bedingungen für die Ausbreitung von Pilzen, Viren und Bakterien. Coli-Bakterien und Salmonellen können Magen-Darm-Krankheiten auslösen; Hepatitis A wird durch verunreinigtes Wasser übertragen.

Professionelle Mitarbeiter im Katastrophenschutz und THW sind von Berufs wegen gegen die mit Hochwasser verbundenen Krankheiten geimpft. Weil das Robert-Koch-Institut die Hepatitis A – Impfung nicht auf der Empfehlungsliste stehen hat, müssen die Kosten dafür von Privatpersonen normalerweise selbst bezahlt werden. Freiwillige Helfer und Betroffene, die Hochwasserkontakt hatten, können bei ihrer Krankenkasse nachfragen, ob die Impfung im Einzelfall übernommen wird.

 

 
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Startseite arrow Gesundheit arrow Prävention arrow Bakterien, Keime und Chemie - Gesundheitsgefahren durch Hochwasser  17:37    24.11.2017