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Auf dem Zahnarztstuhl

ImageWer sich gesund ernährt und immer fleißig die Zähne putzt, sollte trotzdem regelmäßig zum Zahnarzt gehen. Die regelmäßige Vorsorgeuntersuchung ermöglicht nicht nur die frühzeitige Erkennung von leichten Zahnkrankheiten, und ein damit verbundener relativ geringer Behandlungsaufwand, sondern spart auch bares Geld. Denn wer die Untersuchung regelmäßig in sein Bonusheft eintragen lässt, muss beim notwendigen Einsatz von Zahnersatz weniger Zuzahlungen leisten.

Wie oft zum Zahnarzt?

Kinder und Jugendliche sollten bis zu ihrem 18. Lebensjahr zweimal im Jahr zum Zahnarzt gehen. Kinder bis zum sechsten Lebensjahr sogar dreimal pro Jahr. Stellt der Arzt in diesem Stadium fest, dass ein erhöhtes Kariesrisiko besteht, dann kann im 6. Lebensjahr eine dritte Früherkennungsuntersuchung erfolgen. Zusätzlich können diese Kinder ab dem 30. Lebensmonat in regelmäßigen Abständen einmal pro Kalenderhalbjahr mit Fluoridlack zur Kariesvorbeugung behandelt werden. Ab dem 18. Geburtstag ist der Check nur noch einmal pro Jahr notwendig.
Bei der Vorsorgeuntersuchung wird das Kariesrisiko eingeschätzt, es findet eine Mundhygieneberatung statt und die Mundhöhle wird untersucht. Für die Vorsorgeuntersuchung muss keine Praxisgeb&uuml entrichtet werden. Die Untersuchungen werden alle in ein Bonusheft eingetragen. Das Bonusheft ist beim Zahnarzt erhältlich.


Wann zahlt sich das Bonusheft aus
?

Wird trotz ausreichender Zahnpflege der Einsatz von Zahnersatz (Kronen, Prothesen und Brücken) notwendig, zahlen die Krankenkassen einen Festzuschuss in Höhe von 50 Prozent der zugrundeliegenden Regelversorgung. Wer jedoch regelmäßig an den Vorsorgeuntersuchungen teilgenommen hat, kann diesen Prozentsatz erhöhen. Dabei gilt:

  • Wer in den letzten 5 Jahren regelmäßig einen Zahnarzt aufgesucht haben, erhöht sich dieser Festzuschuss um 20 Prozent.

  • Für regelmäßige Kontrollen in den letzten 10 Jahren erhöht sich der Festzuschuss um weitere 10 Prozent

  • Wer die Vorsorgeuntersuchungen also jedes Jahr wahrnimmt kann bis zu 80 Prozent erstattet bekommen.


Typische Zahnkrankheiten

Karies: Die typischsten Krankheit ist Karies, auch Zahnfäule oder Loch im Zahn Jene entsteht, wenn Kohlenhydrate (besonders Zucker) durch Bakterien zu Säuren vergoren werden. Dabei werden die Zähne angegriffen. Während die Säuren hauptsächlich den harten Zahnschmelz auflösen, greifen die Bakterien die organischen (lebenden) Bestandteile an. Die Krankheit kann nur im Anfangsstadium durch Mineralisierung aufgehalten werden. Danach kann nur eine Zahnfüllung helfen.

Gingivitis: Bei dieser Krankheit handelt es sich um eine Entzündung des Zahnfleischsaumes. Dabei tritt eine verstärkte Blutungsneigung und Schwellung des Zahnfleisches auf. Ursachen dafür sind Stoffwechselprodukte von Bakterien, die sich im Grenzbereich zwischen Zahn und Zahnfleisch befinden. Die Krankheit kann nur geheilt werden, indem die bakteriellen Beläge möglichst vollständig entfernt werden. Mundspül-Lösungen unterstützen eine Behandlung und wirken zusätzlich vorbeugend.

Parodontitis: Hierbei handelt es sich um eine Entzündung des Zahnhalteapparates. Die Folge: Abbau von Zahnfleisch und Kieferknochen. Wird die Krankheit nicht behandelt, führt dies im schlimmsten Fall zu Zahnverlust. Parodontitis entsteht meist als Folge mangelnder Mundhygiene oder falscher Putztechnik durch verstärkte Plaque-Ablagerung auf den Zähnen. Zugleich tritt Zahnfleischbluten auf. Wer dann nicht zum Zahnarzt geht, riskiert die Zerstörung der Zähne und die Auflösung des Kieferknochens.Die Krankheit wird durch eine verbesserte Mundhygiene und regelmäßige Zahnarztbesuche behandelt. Der Zahnarzt entfernt dann professionell die Belege.

Angst vor dem Zahnarzt

Kinder haben nicht von Natur aus Angst vor dem Zahnarzt Diese wird erst geschürrt, wenn Eltern oder Geschwister sorgvoll davon erzählen, oder der Zahnarztbesuch hinausgezögert wird. Daher ist es am besten Kinder frühzeitig mit zum eigenen Kontrolltermin zu nehmen. Zahnärzte sind darauf eingestellt, Kindern die Notwendigkeit des Zahnarztbesuchs nahe zu bringen. Sie erklären meist genau, warum ein Stuhl sich bewegt, oder wie das Licht funktioniert. Für Kinder ist somit der Zahnarztbesuch mehr ein Abenteuer, als eine Gefahr.

Die Angst vor dem Zahnarzt ist auch bei Erwachsenen weit verbreitet. Der Grund hierfür liegt darin, da sich viele auf dem Zahnarztstuhl ausgeliefert fühlen. So bekommen einige schon Herzrasen, wenn sie nur an den Zahnarzt denken. Mit einigen Tipps kann man die Angst jedoch besiegen.

  • Sprechen Sie vor der Behandlung mit Ihrem Zahnarzt über Ihre Ängste. So gewinnen Sie Vertrauen.

  • Beruhigende Medikamente auf homöopathischer oder pflanzlicher Basis helfen, bei stärkeren Angstzuständen vor/während der Behandlung zu entspannen.

  • Hypnose kann die Schmerzempfindlichkeit verringern.

  • Akupunktur dämpft Angst und Schmerzempfinden, hilft auch gegen unangenehme Würgegefühle.


Autor: Julia Rauschenbach

 

 
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Startseite arrow Arzt und Patient arrow Zahngesundheit arrow Auf dem Zahnarztstuhl  17:30    24.11.2017