Will man sich von ausländischen Zahnspezialisten behandeln lassen, ist der Informationsaufwand ungleich höher als bei einem Gang zum Zahnarzt vor Ort. Sprachbarrieren, formale Fragen und die physische Entfernung stellen ernsthafte Hürden dar.
Wohnt man in Grenznähe, kann man sich unproblematisch selbst auf den Weg machen und den Erstkontakt direkt herstellen. Die grenznahen Zahnpraxen und -kliniken sind auf Patienten aus Deutschland eingestellt. Viele Menschen aus Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern fahren inzwischen ganz selbstverständlich nach Stettin zum Zahnarzt. Die Brandenburger AOK hat sogar Verträge mit polnischen Zahnärzten und einem Labor geschlossen, die nachweislich deutsche Qualitätsstandards erfüllen. Soll es weiter weg gehen, beispielsweise nach Ungarn oder Bulgarien, bietet sich das Internet als Informationsquelle an. Die ausländischen Anbieter stellen sich mit komfortablen mehrsprachigen websites selbst vor und schaffen in ihrem eigenen Interesse Transparenz. Bestimmte Reisebüros und Agenturen haben sich auf die Zahntouristen mit ihren Angeboten eingestellt und beraten gleichzeitig bei den Reise- und Unterkunftsfragen. Eine weitere unverzichtbare Quelle sind die Erfahrungen und Empfehlungen anderer Patienten, die in bewertungs- und Empfehlungsportalen im Internet veröffentlicht sind. Zahnärztliche Beratungsstellen und Verbraucherzentralen bieten Infomaterialien und Beratungsgespräche, um eventuelle Unsicherheiten zu beseitigen. Linktips Datenbank mit ausländischen Zahnspezialisten web 2.0 - Portal mit Empfehlungen und Erfahrungen |