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Arzt & Antrag: Der Weg zur Kur

ImageÜber die Dringlichkeit und einer Kur entscheidet Ihr Arzt. In Abhängigkeit der Beschwerden empfiehlt er eine ambulante oder stationäre Kur, beide dauern in der Regel drei Wochen. Das letzte Wort hat die Krankenkasse.

Vor Ort erstellt der Kurarzt einen Behandlungsplan mit allen in Frage kommenden Anwendungen. Dieser basiert auf der Kurempfehlung Ihres daheim behandelnden Arztes, auf den Erfahrungen des Kurarztes und seiner Beurteilung des Gesundheitszustandes des Patienten Während der Kur überwacht er in engem Kontakt mit den Therapeuten die Verträglichkeit und Wirksamkeit seines Therapieplanes.

Am Kurende muss der Kurarzt den Heimatarzt schriftlich über den Kurverlauf und -effekt informieren sowie Maßnahmen für die anschließende Betreuung des Patienten vorschlagen. Dies sollte auch nichtärztliche Bereiche wie Selbsthilfegruppen und die persönliche Lebensführung einschließen.
Unmittelbar nach der Kur ist es ratsam, den Hausarzt erneut aufzusuchen und mit ihm das weitere Vorgehen zu besprechen.


Antrag bei der Krankenkasse stellen

Nach der Empfehlung Ihres Arztes müssen Sie sich bei Ihrer Krankenkasse die notwendigen Antragsformulare besorgen. Klären Sie gleichzeitig die Zuständigkeiten. Hierdurch lassen sich bürokratische Verzögerungen des Antragsweges vermeiden.

Bevor Ihnen die Kasse oder ein anderer Sozialleistungsträger eine Kur genehmigt, prüft in der Regel eine neutrale ärztliche Institution – meist der Medizinische Dienst – auf der Basis der vorliegenden Krankenakte die Notwendigkeit der Maßnahme. Eine zusätzliche körperliche Untersuchung darf allerdings auch angeordnet werden.

Wird ein vom Hausarzt begründeter Kur- oder Rehabilitations-Antrag allein nach Aktenlage abgelehnt, sollten Sie Widerspruch einlegen und um eine persönliche Begutachtung bitten. Dies ist besonders dann empfehlenswert, wenn die Kur unter dem Aspekt eines Klimawechsels oder aus psychosozialen Gründen in einem vom Wohnort entfernt liegenden Heilbad verordnet worden ist.

Linktipp: download Antragformular auf eine ambulante Vorsorgeleistung
 

Die Kostenträger

Die Kosten einer Kur übernehmen in der Regel

  • die gesetzlichen Krankenkassen für ihre Mitglieder,
  • die Rentenversicherung für Rentenversicherte,
  • das Sozialamt für Personen, die weder renten- noch krankenversichert sind und die nach dem Sozialhilfegesetz als bedürftig gelten,
  • der Unfallversicherungsträger oder die Berufsgenossenschaft nach einem Arbeitsunfall,
  • das Versorgungsamt für Kriegs- und Wehrdienstgeschädigte für Opfer von Gewalt und
  • die Beihilfestelle für Angehörige des öffentlichen Dienstes.


Ist die Zuständigkeit nicht geklärt, sind alle der oben aufgeführten Stellen verpflichtet, Anträge entgegenzunehmen, im Rahmen ihrer Möglichkeiten zu beraten und verwaltungsintern die Situation zu klären.
Anträge und auch Widersprüche sind mit dem Eingang bei einer dieser Stellen rechtswirksam.


 

 
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Startseite arrow Arzt und Patient arrow Kuren arrow Arzt & Antrag: Der Weg zur Kur  17:32    24.11.2017