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Alzheimer – Der Kampf gegen das Vergessen

ImageMit dem Alter spürt man seinen Körper immer mehr und merkt, dass manches nicht mehr so wie früher funktioniert. Doch nicht nur der Körper, sondern auch der Geist kann schwächer werden. Eine mögliche Ursache ist hier die Krankheit Alzheimer.




Alzheimer zählt zu den Demenzerkrankungen. Das Krankheitsbild ist gekennzeichnet durch den Verlust der geistigen Funktionen wie Denken, Erinnern, Orientierung und dem Verknüpfen von Denkinhalten. Viele alltägliche Arbeiten können nicht mehr selbstständig durchgeführt werden. Etwa eine Million Menschen leiden in Deutschland unter Alzheimer. Die Zahl ist steigend, wobei auch die gestiegene Lebenswerwartung in den Industrieländern eine Rolle spielt. So nimmt auch die Erkrankungshäufigkeit mit steigendem Lebensalter zu.

Etwa fünf Prozent der über 65-Jährigen und jeder Fünfte der über 80-Jährigen sind betroffen. Bei den über 90-Jährigen ist mindestens jeder Dritte betroffen. Die Mehrheit hiervon sind Frauen, wobei dies auch damit zusammenhängt, dass Frauen häufiger als Männer dieses Alter erreichen. In Europa ist damit die Alzheimer-Krankheit die vierthäufigste Todesursache.

Leben lernen mit Demenz


Alois Alzheimer und seine Entdeckung


Bekannt ist die Krankheit bereits seit über hundert Jahren. Im Jahr 1906 beschrieb der Arzt Alois Alzheimer zum ersten Mal eine „eigenartige Krankheit der Hirnrinde". Inzwischen weiß man sehr viel mehr über die Krankheit und ihren Verlauf Bescheid. Man unterscheidet hierbei drei Stadien der Erkrankung. Zunächst spricht man von einer leichten Demenz. Die Anzeichen hierfür sind etwa die Unfähigkeit, neue Informationen zu speichern oder sich in fremden Situationen zurechtzufinden. Besonders das Kurzzeitgedächtnis versagt immer häufiger und der Patient vergisst immer mehr. Die nächste Stufe ist die mittlere Demenz. Hier zählen zu den Symptomen etwa Wortfindungsstörungen und Wortverwechselungen. Auch werden häufig Bewegungsabläufe durcheinander gebracht.


Das Endstadium stellt eine hohe Belastung für Pflegende und Angehörige dar

In diesem Stadium sind allerdings Gefühle, Persönlichkeit und äußeres Auftreten noch meist intakt. Tritt ein Patient in das Endstadium der Krankheit ein, so kehren Reflexe aus der frühen Kindheit zurück, wie etwa der Greif- oder der Saugreflex. Häufig kann der Betroffene auch nicht mehr die Darm- und Blasentätigkeit kontrollieren, kauen und schlucken fällt immer schwerer und man erkennt nahe Angehörige nicht mehr. Diese drei Phasen, die fließend ineinander übergehen können, durchläuft der Alzheimer-Patient meist sehr langsam. Es kommt nur selten vor, dass sich die Demenz in Schüben weiter ausbreitet. Eine Verschlechterung des Kurzzeitgedächtnisses ist häufig das erste Symptom. Demgegenüber sind die Erinnerungen an die Jugend oft noch lange Zeit sehr präsent.

 

 
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Startseite arrow Arzt und Patient arrow Alzheimer arrow Alzheimer – Der Kampf gegen das Vergessen  00:24    18.11.2017