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Als Top-Dienstleister aktiv für Familien - BKK VBU im Interview

Andrea Galle - Vorstaendin der BKK VBU14. Mai 2013

Die BKK VBU gehört zu Deutschlands besten Dienstleistern und gewährt die bislang längste Garantie einer Freiheit von Zusatzbeiträgen. Warum gerade Familien gern in die bundesweit geöffnete gesetzliche Kasse wechseln und welche weiteren Leistungs-Extras den Versicherten zugute kommen, erläutert Vorständin Andrea Galle im Interview.

 

krankenkassenRATGEBER: Die BKK·VBU wurde 2013 für ihre Kundenorientierung als einer der Top-Dienstleister in Deutschland ausgezeichnet. Wodurch kann sich eine Krankenkasse so erfolgreich in einem branchenübergreifenden Service-Ranking behaupten?  

Ja, darauf sind wir auch stolz, denn wir haben zum ersten Mal am Wettbewerb Deutschlands kundenorientierteste Dienstleister teilgenommen und gleich einen Platz unter den Top Twenty erreicht. Unsere Philosophie lautet: Wir nehmen unsere Kunden ernst. Wir wissen, was unsere Kunden wollen, denn wir fragen sie regelmäßig nach ihrer Meinung – und dann setzen wir die daraus resultierenden Erkenntnisse praktisch um. Besonders gut kommen unsere Exklusivverträge zur bevorzugten Facharztbehandlung , zu ambulanten Operationen und zur Schwangerenvorsorge an.
Außerdem verstehen wir uns nicht nur als Dienstleister, der erst im Krankheitsfall aktiv wird. Wir engagieren uns seit Jahren sehr stark im Bereich Gesundheitsförderung. Das fängt mit Projekten zur gesunden Ernährung im Kindergarten an, geht über die  Bezuschussung von Gesundheitskursen – Kinderkurse übernehmen wir sogar vollständig – und reicht bis hin zum Angebot von vier- bis siebentägigen Gesundheitsförderungsmaßnahmen in ganz Deutschland. Die Kunden merken und honorieren, dass wir uns um ihr Wohlbefinden kümmern und ihre Gesundheit positiv beeinflussen wollen - und das kommt in jeder Branche gut an.

krankenkassenRATGEBER: Im vergangenen Jahr konnten Sie wieder einige tausend neue Kunden hinzugewinnen. Aus welchen Gründen wechseln Versicherte in die BKK·VBU?

Aus Anlass unseres 20-jährigen Jubiläums haben wir aktuell in unserem Kundenmagazin genau diese Frage gestellt und hunderte Zuschriften erhalten. Deshalb kann ich Ihnen aus erster Hand sagen, dass Versicherte vor allem die Freundlichkeit, die Verbindlichkeit und das Know-how der Mitarbeiter schätzen. Sie fühlen sich wohl, weil Anfragen und Anträge schnell bearbeitet werden und wir Alternativlösungen aufzeigen.
Wir haben hohe Zuwächse von Familien, denn unser Familienprogramm setzt schon vor der Schwangerschaft mit zusätzlichen Vorsorgeuntersuchungen und der Übernahme der Kosten für die Hebammenrufbereitschaft ein. Unser Babybonus , der bis zu 190 Euro pro Kind betragen kann, entwickelt sich gerade zu einem Leistungshighlight. Außerdem wechselten viele Paare mit Kinderwunsch zu uns: Wir haben im letzten Jahr den Zuschuss zur Kinderwunschbehandlung von 50 auf 75 Prozent erhöht und den Kreis der Anspruchsberechtigen erweitert. Aktuell klagen wir vor dem Landessozialgericht dafür, dass auch Paare, die nicht miteinander verheiratet sind, den Zuschuss erhalten können. Das hat uns viele Sympathien eingebracht, übrigens auch von Mitbewerbern und Politikern.
   
krankenkassenRATGEBER: Laut Focus Money gehört die BKK·VBU aktuell zu den Kassen mit besonders hoher finanzieller Kapazität. Wie können ihre Versicherten davon profitieren?

Nicht nur aktuell, die BKK·VBU zeichnet sich seit langem durch eine weitsichtige Finanzpolitik aus. Wir konnten unseren Versicherten als eine der ersten Krankenkassen überhaupt garantieren, eine qualitativ hochwertige Gesundheitsversorgung ohne Zusatzbeitrag sicherzustellen. Und wir garantieren dies bis 2015, so lange wie bisher ebenfalls keine andere Krankenkasse. Auch in Zukunft werden wir nicht auf kurzfristig wirkende Einmaleffekte wie eine Prämienausschüttung setzen. Unsere Versicherten profitieren von unserer Finanzstärke, indem wir finanzielle Reserven in die Entwicklung neuer Leistungen investieren. Neben den bereits genannten Zusatzleistungen können Versicherte einen Kostenzuschuss zur Glattflächenversiegelung bei festen Zahnspangen – übrigens als einziger Krankenkasse – und zu osteopathischen Behandlungen erhalten. Ganz neu haben wir ein Pilotprojekt gestartet: Zur erweiterten Brustkrebsvorsorge können weibliche Versicherte eine Zusatzuntersuchung von blinden und sehbehinderten Frauen, die speziell für die Tastuntersuchung ausgebildet wurden, in Anspruch nehmen.

krankenkassenRATGEBER: Nach der Einführung der Kassenwahlfreiheit 1996 konnten Sie als damals sehr kleine BKK relativ schnell wachsen, was auch an einem sehr günstigen Beitragssatz lag. Würden Sie die Rückkehr zur Beitragsautonomie, wie es viele Kassenvorstände und Politiker fordern, ebenfalls befürworten?

Die Beitragsautonomie hat sich jahrzehntelang bewährt, und zwar sowohl in Hinsicht auf ihre Handhabung im Rahmen der Selbstverwaltung als auch hinsichtlich der Verwaltungskosten. Die BKK·VBU gehörte zu den Kassen, die auch aufgrund einer weitsichtigen Preisgestaltung zahlreiche Versicherte von einer Mitgliedschaft überzeugen konnte. Heute pendelt der Handlungsspielraum in der Preisgestaltung zwischen Zusatzbeitrag und Prämienausschüttung – das ist zu wenig.
Wer den Wettbewerb zwischen den Krankenkassen will, kann die monetären Aspekte nicht ausschließen. Andererseits hat sich die BKK·VBU auch im nicht-monetären Wettbewerb bestens behauptet, die Konkurrenz spielt sich jetzt im Bereich Service und Leistungen ab. Welche Rahmenbedingungen auch gelten, wir stellen uns darauf ein und nutzen alle Möglichkeiten, die der Gesetzgeber bietet aus, um die Versorgung der Kunden zu optimieren.

 
krankenkassenRATGEBER: Als langjährige Vorständin haben Sie unter anderem Fusionen und gesetzliche Reformen mit umgesetzt. Wo sehen Sie aktuell Potenziale im Gesundheitswesen und welche Impulse für die Gesundheitspolitik wünschen Sie sich im Wahljahr 2013?

Ich wünsche mir vor allem Verlässlichkeit in den politischen Entscheidungen. Als Vorstand ist es für mich wichtig, langfristig planen zu können. Das bezieht sich vor allem auf die Einnahmeseite der gesetzlichen Krankenversicherung. Die Ausgabenseite können wir durch wirtschaftliches und kluges Handeln beeinflussen. Die BKK·VBU war immer bereit, neue innovative Wege zu gehen.
Wir haben als erste Krankenkasse in Berlin einen Vertrag zur Integrierten Versorgung geschlossen, und zwar für ambulante Operationen. Damals wurden wir verklagt -  das Gesetz, das solche Verträge erlaubte, wurde erst im Jahr darauf verabschiedet. Die BKK·VBU war ihrer Zeit also gewissermaßen ein Jahr voraus. Ich wünsche mir persönlich mehr Visionäre in der Gesundheitspolitik, bei den Leistungserbringern und den Kassen – und weniger Vorgaben. Wenn wir neue Wege denken und gehen, wird das den Menschen schließlich zu Gute kommen.

 

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