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Zahnbehandlungen im Ausland - die clevere Alternative?

ImageZahnbehandlungen im Ausland erfreuen sich zunehmender Akzeptanz und Beliebtheit. Ob als  Tagesausflug in grenznahen Gebieten oder als regelrechter Behandlungs-Urlaub mit Hotelunterkunft, die enormen Einsparpotentiale sorgen für kräftige Bewegung im Dentaltourismus. Auch die Gesetzlichen Kassen unterstützen diese Form der Kostenersparnis.

Im Jahr 2003 hat der Europäische Gerichtshof in Luxemburg entschieden, dass Patienten innerhalb der Europäischen Union Ihren Arzt oder Zahnarzt für die ambulante Behandlung frei und selbst bestimmend wählen dürfen. Die dabei entstehenden Kosten müssen vom Krankenversicherungsträger anteilig erstattet werden. Dieser Richterspruch ist die Rechtsgrundlage für den in den letzten Jahren florierenden Zahntourismus, denn das Preisgefälle im Dentalbereich ist zwischen EU-Ländern bekanntermaßen beträchtlich.

Einfache ambulante Behandlungen bei Problemen, wie sie im Urlaub oder auf Dienstreise immer auftreten können, brauchen keine besondere Genehmigung. Anders verhält es sich mit aufwendigeren Eingriffen im Zahnersatz- oder Implantatbereich. Hier ist zunächst ein Heil- und Kostenplan von einem heimischen Zahnarzt einzuholen.Gesetzlich Versicherte haben Anspruch eine kostenlose Erstellung und müssen lediglich die 10 € Praxisgebühr aufbringen, egal, bei welchem Zahnarzt und in welchem Land dann die Weiterbehandlung erfolgen soll.

Anschließend kann der Patient auf der Grundlage des Heil- und Kostenplans unverbindliche Kostenvoranschläge bei Zahnärzten und -laboren einholen, zu denen auch Zahnkliniken und Dentalzentren im EU-Ausland gehören können.  Für die Zusendung der Unterlagen können Post, Fax oder die oft komfortablen Internetportale der Anbieter genutzt werden.Anhand der eingesandten Unterlagen erhalten die Patienten unverbindlich und kostenlos detaillierte Kostenvoranschläge mit Angabe der voraussichtlichen Behandlungsdauer. Bei Auslandsanbietern können auch Buchungsvorschläge für Unterkünfte am Behandlungsort dabeisein.Mit diesen Unterlagen wendet man sich dann an die Krankenversicherung und erfährt, welche Kosten mit welchen Anteilen bezuschusst werden.

Unmittelbar nach der Behandlung im Ausland ist zunächst die Rechnung in voller Höhe zu bezahlen. Diese fällt allerdings in vielen Ländern, insbesondere osteuropäischen, aufgrund geringerer Kosten um 50-60 % niedriger aus als in Deutschland. Zurück am Heimatort müssen der Krankenkasse die Behandlungs- und Rechnungsnachweise, genau aufgeschlüsselt in Honorare, Material- und Laborkosten, vorgelegt werden, um die geltenden Festzuschüsse nun nachträglich erstattet zu bekommen.

 

 
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Startseite arrow Arzt und Patient arrow Arztbesuch im Ausland arrow Zahnbehandlungen im Ausland - die clevere Alternative?  12:48    20.11.2017