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A wie Azubi - Die richtige Krankenkasse für Auszubildende

Krankenkasse für AzubisWer nach dem Schulabschluss eine Stelle als Azubi antritt, muss ein Konto eröffnen, eine Steuerklasse angeben und eine Krankenkasse wählen. Bei welcher Kasse man krankenversichert ist, sollte man nicht dem Arbeitgeber überlassen, sondern lieber selbst entscheiden.



Angabe der Kontodaten und Lohnsteuerklassen

Falls dieses noch nicht vorhanden ist, muss für das zumeist erste selbst erarbeitete Geld zunächst ein eigenes Konto bei einer deutschen Bank eröffnet werden. Eigens für Auszubildende (Azubis) bieten viele Banken Girokonten an, die kostenlos sind d.h. der Kontoinhaber muss keine separaten Kontoführungsgebühren bezahlen. Das Einrichten eines Kontos bedarf in den meisten Fällen keines großen Aufwandes und dauert nur wenige Minuten. Einige Banken bieten zudem auch den Komfort einer Kontoanmeldung im Internet an. Grundsätzlich sollte die Entscheidung für oder gegen eine Bank immer wohl überlegt sein d.h. ein vorheriges Informieren über mögliche Voraussetzungen ist dringend zu empfehlen. Nachdem das Konto eröffnet wurde, müssen die Kontodaten nun dem Ausbildungsbetrieb zum Überweisen des Gehaltes angegeben werden.

Auszubildende sind juristisch gesehen Arbeitnehmer

Auch wenn die meisten Auszubildenden nur so geringfügig verdienen, dass sie keine steuerlichen Abgaben leisten müssen, sind sie rechtlich ein ganz normaler Arbeitnehmer. Somit muss dem Arbeitgeber vor dem Beginn des Arbeitsverhältnisses eine Steuerklasse angegeben werden. Neben anderen Angaben ist diese der Lohnsteuerkarte zu entnehmen. Auszubildende, die im Jahr 2011 ihre Ausbildung beginnen und sich nicht bereits in einem Arbeitsverhältnis befunden haben, erhalten vom Finanzamt nur eine arbeitsbezogene Bescheinigung. Diese enthält ebenso wie die Lohnsteuerkarte alle für den Arbeitgeber wichtige Informationen. Der Grund dafür liegt in der Tatsache, dass die Lohnsteuerkarte aus Papier abgeschafft wurde und die Umstellung auf die elektronische Version erst im Jahr 2012 erfolgt.


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Die richtige Krankenkasse wählen

Mit dem Beginn einer Berufsausbildung ist man nicht länger über die Eltern mitversichert. Als Azubi ist man verpflichtet sich selbst bei einer gesetzlichen Krankenversicherung zu versichern. Schon bereits vor Ausbildungsbeginn sollte man sich nach eingehender Prüfung für eine Krankenkasse entschieden haben. Wenn die Frist, welche auf die ersten 14 Tage der Lehrzeit festgesetzt ist, verstreicht, wird man automatisch in der Krankenkasse versichert, in welcher man bisher über die Eltern versichert war. Eine private Krankenversicherung ist für Auszubildende leider nicht möglich, da ihr Gehalt deutlich unter der Pflichtgrenze liegt.

Neben der Krankenversicherung besteht zudem die Versicherungspflicht für die gesetzliche Renten- und Pflegeversicherung sowie zur Arbeitslosenversicherung. Doch wie hoch sind die Beiträge für einen Azubi bei den Krankenkassen im allgemeinen?

Der Beitrag liegt bei 8,2 Prozent des Bruttolohnes

Wie alle Arbeitnehmer muss auch ein Azubi derzeit 8,2 % seines Bruttolohns für die Krankenversicherung abführen. Diese werden automatisch vom Arbeitgeber überwiesen und vom Gehalt abgezogen. Der aktuelle Beitragssatz der gesetzlichen Krankenversicherungen von 15,5 % setzt sich zudem aus einem Arbeitgeber Anteil von 7,3 % zusammen.Dies gilt jedoch nur, wenn der Bruttolohn über 325 Euro liegt. Ist dies nicht der Fall, muss der Azubi von diesem Gehalt keine Sozialabgaben leisten, da der Arbeitgeber diese in vollem Umfang entrichtet. Mögliche Zusatzkosten der Krankenkasse muss der Azubi jedoch in jedem Fall selbst tragen. Auch aus diesem Grund ist die Wahl der richtigen Krankenkasse entscheidend und bedarf einer genauer Überlegung. Während sie zunächst grundsätzlich die gleiche Leistung anbieten, unterscheiden sie sich jedoch oft in kleinen, aber wichtigen Details.

Unnötig und zu vermeiden: Zusatzbeiträge

Generell sind aufgrund des niedrigen Gehalts eines Azubis Krankenversicherungen mit Zusatzbeiträgen zu vermeiden. Diese sind nämlich von allen Mitgliedern der Krankenkasse, auch von Geringverdiener, zu leisten. Zudem sollte man ein besonderes Augenmerk auf die Extra-Leistungen einer Krankenkasse richten. Während einige Kassen sportliche Aktivitäten unterstützen, die die körperliche Gesundheit verbessern sollen, bezuschussen andere Mittel zur Empfängnisverhütung und Sehhilfen. Somit ist eine zielgerichtete Auswahl im Rahmen der eigenen Bedürfnisse entscheidend.

 

 

 
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