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2017 - Was hat sich für Versicherte geändert ?

Beitragsbemessungsgrenze und Versicherungspflichtgrenze, Zusatzbeitrag und Pflege 2017Zum 1. Januar 2017 erhöhten 18 gesetzliche Krankenkassen ihren Zusatzbeitrag. Davon betroffen sind circa 3,5 Millionen Versicherte. Insgesamt acht Kassen fusionierten, darunter auch die Deutsche BKK mit der Barmer-GEK zur neuen Barmer. Weiterhin stiegen auch die Beiträge zur Pflegeversicherung und die Beiträge zur studentischen Krankenversicherung. Wie in jedem Kalenderjahr gelten neue Bezugsgrößen in der Sozialversicherung.

 


Versicherungspflichtgrenze und Beitragsbemessungsgrenze gestiegen


Arbeitnehmer und Angestellte mit einem höheren Bruttoeinkommen können ab einer bestimmten Gehaltsgrenze in die Private Krankenversicherung wechseln. Weil für diese Arbeitnehmer die Versicherungspflicht in der GKV entfällt, spricht man auch von der Versicherungspflichtgrenze. Seit dem 1. Januar 2017 liegt diese bei 4.800,00 Euro im Monat. Das entspricht einem Jahresgehalt von 57.600 Euro.

Eine weitere Basisbezugsgröße in der GKV ist die Beitragsbemessungsgrenze. Diese legt fest, wie hoch der zu zahlende Höchtbeitrag für gesetzlich Versicherte in einem Kalenderjahr ist. Seit dem 1. Januar 2017 liegt die Beitragsbemessungsgrenze bei 4.350,00 Euro. Ein gesetzlich Versicherter zahlt bei dem aktuell geltenden allgemeinen Beitragssatz von 7,3 Prozent* also maximal 317,55 Euro an monatlichem Grund-Beitrag, auch wenn sein Bruttoeinkommen über der Grenze von 4.350,00 Euro liegen sollte.

*Der Zusatzbeitrag wurde bei diesem Rechenbeispiel vernachlässigt.


  monatlich jährlich
Versicherungspflichtgrenze ( Ost / West )
 4.800,00  57.600 €
Beitragsbemessungsgrenze (Ost / West )
 4.350,00 €
 52.200 €
 
  


Neue Bezugsgrößen für Selbstständige und andere freiwillig Versicherte


Auch Selbstständige im Haupterwerb ( freiwillig versicherte GKV-Mitglieder ), die im Normalfall den kompletten Beitragssatz von 14,6 Prozent + Zusatzbeitrag zu leisten haben, gilt eine neue wichtige Bezugsgröße. Das zu berücksichtigende Mindesteinkommen legt fest, wie hoch der monatliche Minimalbeitrag in der GKV für einen Selbstständigen ausfällt.

Im Jahr 2017 liegt dieses festgelegte Mindesteinkommen bei monatlich 2.231,25 Euro, woraus sich ein Mindestbeitrag von 325.76 Euro ( plus Zusatzbeitrag ) ergibt. Für Existenzgründer, die einen Gründungszuschuss beziehen, liegt das Mindesteinkommen 2017 bei 1.487,50 EUR. Diese Versichertengruppe kann einen geringeren Beitragssatz von 217,18 Euro ( + Zusatzbeitrag ) an die Krankenkasse abführen.

Für alle übrigen freiwillig Versicherten ( z.B. Selbstständige im Nebenerwerb, Hausfrauen, Praktikanten, Studenten ohne Einkommen über der Altersgrenze für die studentische KV ) gilt 2017 ein Mindesteinkommen von 991,00 Euro als Berechnungsgrundlage für den monatlichen GKV-Beitrag. Diese Versicherten zahlen also, wenn sie die o.g. Bedingungen erfüllen, wenigstens 155.69 Euro als monatlichen Beitrag an die Krankenkasse.


 Bemessung Einkommen
 Mindestbeitrag GKV bei 15,7 % (Durchschnittlicher Beitragssatz)
monatl. Mindesteinkommen Selbstständige  2.231,25 €
 350.31 €
monatl. Mindesteinkommen freiwillig Versicherte
  991,67155.69 €

 


 

 

 
 

 
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 15:15    23.10.2017